Judo als Kampfkunst

Judo als Kampfkunst versteht die Anwendung der Kampftechniken unter dem Gesichtspunkt der maximalen Effizienz.
Hierbei geht es nicht um den sportlichen Wettkampf, sondern vielmehr um die Anwendung im Rahmen der Selbstverteidigung.
Man spricht hier auch von den „klassischen“ Judoka.
Diese betrachten Judotechniken in ihrem gesamten Umfang, egal ob Beingreifer, untersagte Würfe oder Schlag- und Tritt-Techniken.
Auch werden hier die Techniken in ihrem ursprünglich aus dem JuJitsu stammenden Kontext heraus betrachtet, was wiederum Kenntnisse in der japanischen Schwertkunst, Aufbau von Rüstungen und auch menschlicher Physiologie erfordert.

Judo als Kampfkunst unterliegt auch in den Regeln der Etikette anderen Vorgaben:
Grundsätzlich gilt:
  • Es herrscht deutlich mehr Disziplin
  • Es gibt ein recht strenges Lehrer - Schüler Verhältnis
  • Alle Techniken funktionieren gegen jeden Gegner
  • Es gibt keine Alters- oder Gewichtsklassen
  • Auch im Kampf gibt es keine Differenzierung zwischen weiblichen und männlichen Judoka

Im klassischen Judo werden in der Regel keine offiziellen Wettkämpfe ausgetragen!
Bushido-Kai - Judo als Kampfkunst